Studie: Controller und CFO unter Druck

Eine weltweite Umfrage unter CFO und Controllern zeigt, dass von diesen immer höherer Einsatz verlangt wird. Für die Studie "International Observatory of Management Control 2012" wurden Finanzexperten aus 37 Ländern zu ihrem Aufgabenprofil, Abläuften bei Steuerungsprozessen und zu eingesetzten Controlling-Instrumenten und Systemen befragt.

 

Die französische Association Nationale des Directeurs Financiers et de Controle des Gestion (DFCG) in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Décision Performance Conseil und der Management School ESSCA fand heraus, dass zunehmend komplexer werdende Rahmenbedingugnen und Volatiltät den gestiegenen Erwartungen des eigenen Unternehmens entgegensteht.

Verbreitertes Anforderungsspektrum an Controller

Unabhängig von der Herkunft der Studienteilnehmer sehen beobachten 90 Prozent eine gleichbleibende oder zunehmende zeitliche Intensität für Aktivitäten im Bereich Controlling und Unternehmenssteuerung. Immer mehr Berichte, mehr Kennzahlen werden in steigender Frequenz erwartet: 40 Prozent der Befragten bestätigten, dass sich die Häufigkeit im Reporting erhöht hat, bei der Hälfte sind zusätzliche Parameter dazugekommen. Das schlägt sich ebenfalls nieder in der verwendeten Zeit für die interne Berichterstattung: 70 Prozent der Befragten sehen diese Aufgabe als die zeitintensivste an.

Kurzfristplanung verliert an Bedeutung

Zudem zeigte sich, dass die Kurzfristplanung an Bedeutung verliert - trotz der schwierig einzuschätzenden äußeren Bedingungen: Aktuell überwiegt der Anteil derjenigen Befragten, die über einen Zeitraum von 4 Jahren oder länger planen, im Gegensatz zur Befragung in 2011, in der die Hälfte angab bei der strategischen Planung einen Zeitraum von 3 Jahren zu berücksichtigen. Um den Überblick zu behalten, müssen Unternehmen deshalb bei ihren Unternehmenssteuerungsprozessen deshalb auf neue Strategien setzen.

 


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