Zertifikatsprogramm | Lightweight Application Specialist

Zertifikatsprogramm | Lightweight Application Specialist
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  • FC118
Zertifikatsprogramm | Lightweight Application Specialist

Leichtbau ermöglicht neue und effizientere Anwendungen und sichert damit Wettbewerbsvorteile. So können im Fahrzeugbau Schadstoffemissionen durch Leichtbaukonzepte reduziert werden, in der Luft- und Raumfahrt ermöglicht Leichtbau Einsparungen im Kerosinverbrauch und im Maschinen- und Anlagenbau kann die Präzision und die Produktivität erhöht werden. Bauteile sollen leicht, steif, sicher und zuverlässig sein und eine vorteilhafte Ökobilanz aufweisen. Ein wesentlicher Vorteil des Leichtbaus ist ein geringeres Gewicht bei gleichzeitiger Beibehaltung oder gar Erhöhung der Gebrauchsgüte bzw. der mechanischen Eigenschaften. Werkstoffe wie Stahl, Aluminium, Magnesium, Titan, polymere Leichtbauwerkstoffe oder Faser-Kunststoff-Verbunde ermöglichen moderne Leichtbaukonstruktionen. Bei Faserverbundwerkstoffen (Composites) sind üblicherweise Fasern hoher Festigkeit und Steifigkeit mit definiertem Faservolumengehalt in eine Polymermatrix eingebettet. Demzufolge ergibt sich die Aufgabe der Matrix in der Kraftübertragung zwischen den Einzelfasern, in der Erhaltung der Formstabilität der Struktur und in dem Schutz der Fasern vor Umwelteinflüssen. Den Fasern kommt im Verbund die Last tragende Funktion zu, so dass das Steifigkeits- und das Festigkeitsverhalten einer Faserverbundstruktur im Wesentlichen durch die Wahl des Fasermaterials bestimmt werden. Bei der Fertigung von faserverstärkten Strukturen erfolgt die Werkstoffherstellung und der Formgebungsprozess - im Gegensatz zu Metallkonstruktionen - simultan. Zu diesem Zweck sind speziell auf die Fertigung von Faserverbundwerkstoffen angepasste Halbzeuge und Herstellungstechnologien entwickelt worden. Bedingt durch die spezifischen Materialeigenschaften kommt allerdings jedes Material in gewissen Bereichen an seine Grenzen. Um diese spezifischen Materialeigenschaften sinnvoll zu nutzen, ist es in vielen Anwendungen notwendig, Bauteile aus unterschiedlichen Materialien in Hybridbauweise herzustellen.

Kompakt-Informationen

Klausurdauer: 30 Min.
Veranstaltungsorte: Göttingen
Art der Veranstaltung: Zertifikatsprogramm
Buchungscode: FC118
Prüfungsform: Teilnahme an allen Seminartagen und erfolgreiches Bestehen des schriftlichen Abschlusstests bei „Technologie der Faserverbundwerkstoffe“
Dauer: 4 Tage
Abschluss: Zertifikat „Lightweight Application Specialist“ der mtec-akademie an der PFH Private Hochschule Göttingen, Voraussetzung: Teilnahme an allen Seminartagen und erfolgreiches Bestehen des schriftlichen Abschlusstests bei „Technologie der Faserverbundwerkstof
Seminarleiter/Trainer: Dipl.-Ing. Mark Opitz, Dr.-Ing. Robert Kaps, Markus Kreuzer, Prof. Dr.-Ing. Wilm F. Unckenbold
Das Zertifikatsprogramm befähigt Sie, entsprechend Ihrer Schwerpunktsetzung fachspezifische...

Das Zertifikatsprogramm befähigt Sie, entsprechend Ihrer Schwerpunktsetzung

  • fachspezifische Kenntnisse der Faserkomponenten und Matrixkomponenten bis hin zu den relevanten Faserhalbzeugen aufzubauen
  • die wesentlichen Fertigungsverfahren in der Praxis mit ihren Vorteilen und Nachteilen zu kennen
  • Polymerwerkstoffe im Hinblick auf ihren Einfluss auf das mechanische Verhalten der Faserverbundwerkstoffe zu kennen
  • den essentiellen Zusammenhang zwischen Polymermatrix und Bauteilqualität zu verstehen
  • aktuelle Leichtbau-Anwendungen aus dem Flugzeugbau und Automobilbau und deren spezielle Gestaltungsregeln sowie deren Vorteile und Grenzen zu kennen
  • neue Lösungskonzepte für den Maschinen- und Anlagenbau aufzuzeigen und Optimierungspotenziale auszunutzen – im Hinblick auf Performancesteigerung und Gewichtsreduktion durch Bauteilsubstitution mit CFK-Komponenten
  • Hybridbauweisen verschiedener Leichtbaumaterialien durch Kleben, Nieten zu beurteilen und die jeweiligen konstruktiven Grundgegebenheiten zu kennen

Anrechnungsmöglichkeit für das Master-Studium „Verbundwerkstoffe/Composites“ der PFH Unser Kooperationspartner PFH Private Hochschule Göttingen erkennt das Zertifikat „Lightweight Application Specialist“ für den Master-Studiengang „Verbundwerkstoffe/Composites“ an. Sie erhalten damit eine einmalige Anrechnung auf die Studiengebühren in Höhe von 400 Euro.

Das Zertifikatsprogramm umfasst insgesamt 3 Seminare (1 Pflichtseminar, 2 Wahlseminare) mit...

Das Zertifikatsprogramm umfasst insgesamt 3 Seminare (1 Pflichtseminar, 2 Wahlseminare) mit einer Gesamtdauer von 4 Tagen. Das Seminar „Technologie der Faserverbundwerkstoffe“ ist ein Pflichtseminar, zwei weitere Seminare wählen Sie entsprechend Ihrer Interessen und beruflichen Präferenz aus den vier Wahlseminaren aus. Sie können die Seminare einzeln oder zu einem günstigen Paketpreis buchen. Mit Bestehen des schriftlichen Tests erwerben Sie das Zertifikat „Lightweight Application Specialist“. Sie können das Zertifikatsprogramm innerhalb eines Zeitraums von 2 Jahren abschließen.

 

Pflichtseminar

Wahlseminare

Techniker, Meister, Ingenieure, technische Projektleiter, Engineering Manager aus Luftfahrt,...

Techniker, Meister, Ingenieure, technische Projektleiter, Engineering Manager aus Luftfahrt, Automobilbau, Chemie, Windkraftanlagenbau, Maschinen- und Anlagenbau sowie Zulieferindustrie und technisch orientierte Fachkräfte

Trainer-Input und Einführung in die einzelnen Thematiken mittels Vortrag und PowerPoint, Einsatz...

Trainer-Input und Einführung in die einzelnen Thematiken mittels Vortrag und PowerPoint, Einsatz von aktuellem Videomaterial aus der Praxis, Vorstellung von Exponaten und Anschauungsmaterialien, moderierter und im Dialog geführter Erfahrungsaustausch, praxisnahe Vermittlung anhand Fallbeispielen und Fallstudien, Einbindung Ihrer Wünsche und Problemstellungen in das Seminar durch schriftliche Vorabbefragung

Prof. Dr.-Ing. Wilm F. Unckenbold Prof. Dr.-Ing. Wilm F. Unckenbold ist seit 2007 Professor...

Prof. Dr.-Ing. Wilm F. Unckenbold

unckenbold_wilmu17lUEvONnhK7Prof. Dr.-Ing. Wilm F. Unckenbold ist seit 2007 Professor für Strukturmechanik der Faserverbundwerkstoffe/Composites an der PFH Private Hochschule Göttingen. Mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Zielfeld „Faserverbundwerkstoffe“ gilt er als herausragender Kompetenzträger. Seine Karriere begann der Experte auf dem Gebiet der CFK-Technologie nach Studium und Promotion an der TU Clausthal beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und bei der INVENT GmbH. Seit 2004 hatte er im Auftrag der Sperlich GmbH die Geschäftsstelle des CFK-Valley Stade e.V. geleitet.

 

Dr.-Ing. Robert Kaps

kaps_robert4w9lAASmKYMqBDr.-Ing. Robert Kaps ist seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DLR Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig. Er ist Experte für die Infusions- und Injektionsprozesse zur Herstellung von Faserverbundbauteilen aus textilen Faserhalbzeugen. Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrt an der Technischen Universität Braunschweig sammelte er erste industrielle Erfahrungen als Entwickler in der Fahrzeugzulieferindustrie bei der Fa. Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Coburg. Nach dem Wechsel in die Compositeforschung im DLR umfasste sein Tätigkeitsfeld neben den LCM-Technologien die Bauweisenentwicklung von Bauteilen aus CFK, die Entwicklung von Drapierkonzepten textiler Faserhalbzeuge sowie die Herstellung und Prozessierung integraler Rumpfstrukturen.

 

Dipl.-Ing. Mark Opitz

opitz_markMigvEQH5B7KpLDipl.-Ing. Mark Opitz ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik des DLR Braunschweig. Während seines Studiums der Leichtbau- und Kunststofftechnik an der TU Dresden sammelte er erste praktische Erfahrungen in der Fertigung von Faserverbundstrukturen für Motorsport-Fahrzeuge bei der Firma Prodrive Ltd. (UK). Während seiner Diplomarbeitszeit untersuchte er die Schwindung von Reaktionsharzsystemen. Seit 2009 arbeitet er in der Abteilung Faserverbundtechnologie des DLR an neuen Prozesstechnologien für die automatisierte Fertigung von Faserverbundbauteilen im RTM-Prozess.

 

Markus Kreuzer

kreuzer_markusekePT7jc9aiUvMarkus Kreuzer, gelernter Industriekaufmann, führt seit vielen Jahren erfolgreich Projekte unterschiedlicher Größenordnung für die Substitution von herkömmlichen Materialien (i. d. R. Metallbauteile) im Maschinen- und Anlagenbau durch spezifische Leichtbaulösungen, schwerpunktmäßig mit CFK-Bauteilen (CFK-Rohre, -platten, -stäbe etc.) aus. Replacement-Projekte erfolgten im industriellen Maßstab u. a. in den Bereichen Druckmaschinen, Robotik und Medizintechnik. Seit 2006 ist Kreuzer als geschäftsführender Gesellschafter der CTG Carbon Team Germany GmbH tätig und fertigt Halbzeuge und entwickelt Konzepte zur einbaufertigen Bearbeitung von Leichtbaumaterialien für den Maschinenbau.

Seminarzeiten 09:00 - ca. 17:00 Uhr Teilnehmerzahl max. 15 Teilnahmegebühr Gesamtpreis...

Seminarzeiten
09:00 - ca. 17:00 Uhr

Teilnehmerzahl
max. 15

Teilnahmegebühr
Gesamtpreis bei Komplettbuchung (3 Seminare inkl. Prüfung): 2.020 EUR zzgl. USt. (2.403,80 EUR inkl. USt.)

Die Seminare können auch einzeln gebucht werden. Gegenüber Einzelbuchung sparen Sie über 10%. Seminarteilnahmen der letzten zwei Jahre werden angerechnet.

Dauer
4 Tage

Inklusivleistungen
Schulungsordner mit umfangreichen Seminarunterlagen, Pausengetränke, Mittagsessen, Prüfung, Zertifikat inkl. Dokumentation der Seminarinhalte und erreichten Prüfungsleistung

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