Google Ads – ein umfangreiches Marketinginstrument richtig eingesetzt

Auf Google werden weltweit mehr als 100 Milliarden Suchanfragen im Monat gestellt. Bei jeder dieser Suchanfragen besteht die Möglichkeit, sich und die eigene Website zu präsentieren, neue Kunden zu gewinnen und Umsätze zu steigern.

Mit Google Ads, den Werbeanzeigen auf den Google Ergebnisseiten, existiert ein erfolgversprechendes und zudem kostenloses Werkzeug, gezahlt wird nur im Erfolgsfall. Gerade das können die klassischen Werbeformen wie die verschiedenen Printmedien oder Radio- und Fernsehwerbung nicht bieten.

 

Neukundenakquise mit Ads: Nicht nach neuen Kunden suchen, ...

...sondern von Neukunden gefunden werden. Sogenannte Streuverluste gibt es bei Ads nicht, denn man sucht nicht mithilfe von Werbung nach Kunden, sondern lässt sich von potenziellen Kunden finden. Der User ist bereits aktiv auf der Suche nach Produkten und Dienstleistungen, die dem eigenen Portfolio entsprechen, wenn er die entsprechenden Suchbegriffe bei Google eingibt und die jeweilige Anzeige angezeigt wird. Bei welchen Suchbegriffen die eigene Anzeige geschaltet wird, bestimmt man selbst.

 

Marketingbudget individuell festlegen und nur im Erfolgsfall zahlen

Gezahlt wird nur bei Erfolg, nämlich wenn ein User auf die eigene Anzeige klickt und so zur Website gelangt. Dazu wird im Vorfeld der Betrag für einen Klick und die Höhe des Marketingbudgets festgelegt. Sollte das definierte Tagesbudget aufgebraucht sein, wird die Anzeige einfach nicht mehr ausgeliefert. Sowohl Klickpreis als auch Werbebudget lassen sich jederzeit anpassen.

 

Ads Qualitätsfaktor: Sich gegen größere Marketingbudgets durchsetzen

Während in den klassischen Marketingformen oftmals große Unternehmen die besten Werbeplätze blockieren, haben bei Ads kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, große Unternehmen mit hohem Werbebudget zu überholen, indem sie relevantere Anzeigen schalten. Denn die Rangfolge der Anzeigen ist nicht nur vom Klickpreis abhängig, sondern auch von der Relevanz der Anzeige zur Sucheingabe des Users. Der sogenannte „Qualitätsfaktor“ umfasst darüber hinaus noch weitere Faktoren, mit der die Rangfolge der Anzeige beeinflusst werden kann.

 

Ads auch für den lokalen Absatzbereich?

Wie viele der 100 Milliarden Suchanfragen im Monat entfallen auf die eigene Region? Gerade bei lokalen Angeboten ist dies eine entscheidende Frage. Was nützt es, wenn ein Kunde aus Hamburg auf die Anzeige eines Münchener Handwerkers klickt? Mit Hilfe von Ads kann eingestellt werden, in welchen Gebieten die Anzeigen eingeblendet werden sollen, um nur gewünschte Kunden aus der festgelegten Region auf die eigene Website zu bringen.

 

Teure Fehler bei Google Ads vermeiden

Google wirbt damit, dass die erste Ads-Anzeige innerhalb von Minuten online gestellt werden kann. Grundsätzlich ist dies richtig, verschwiegen wird dabei aber, dass es ein weiter Weg von einer ersten Anzeige bis hin zu einer erfolgreichen Kampagne ist. Aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten besteht eben auch die Gefahr, dass falschen Suchwörter gewählt werden, ein falsches Budget eingestellt wird, zu hohe Klickpreise bezahlt oder die falschen Schlüsse aus den Auswertungen gezogen werden.

 


Autor: Dipl.-Wirt.-Inf. Nico Michalak