In diversen Kundenprojekten konnte ich unabhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung bei den Teammitgliedern immer den eindeutigen Wunsch nach der Klarheit des Begriffes der „sinnvollen Führungskultur“, sprich der idealen Definition des Miteinanders, erkennen. Moderne Führungskräfte reagieren auf diesen Wunsch, indem sie versuchen, die Rahmenbedingungen ideal zu gestalten. Diese Rahmenbedingungen können auch als Leitlinien des Leadership 4.0 verstanden werden:
Die Arbeitswelt ist von einer zunehmenden Komplexität und – bedingt durch gesellschaftlichen, demografischen und technologischen Wandel – von ständiger Veränderung geprägt. Führung im Wandel der Zeit ist dynamischer geworden...
Die einzige Konstante ist Veränderung. Dass diese Binsenweisheit gerade auch auf Unternehmen und deren Geschäftsprozesse sowie die Arbeitswelt der Mitarbeiter zutrifft, wissen die meisten aus eigener Erfahrung. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der Unternehmen mehr denn je von Veränderungsprozessen betroffen sind, werden gut gemanagte Veränderungsprozesse über den weiteren Erfolg mitentscheiden.
Schaut man sich die Management- und Führungsliteratur und die endlose Liste der Ratgeber zum Thema „gute Führung“ an, dann findet man: sie ist voll von Empfehlungen, how-to’s und shouldism’s. Dieses Ergebnis passt gut zu den Glaubenssätzen, dass moderne Manager fehlerfrei sein sollen, für jedes Problem eine Lösung parat haben müssen und ihren Mitarbeitern gegenüber als makellose Vorgesetzte auftreten sollen. Läuft es im Unternehmen nicht richtig, sind sie die Schuldigen.
Ziel eines jeden Unternehmens sollte eine kontinuierliche Verbesserung sein. Das Konzept der "kontinuierlichen Verbesserung (KVP)", die Basis des Lean Managements, gibt hier Hilfestellung. KVP ist ein Managementansatz, der durch stetige Veränderungen im Unternehmen die Produkt- und Prozessqualität und damit die Wettbewerbsfähigkeit verbessern will.
Demographischer Wandel und Fachkräftemangel führen dazu, dass sich immer mehr Unternehmen proaktiv mit dem Thema Mitarbeiterbindung beschäftigen. Viele Studien zeigen, wie wichtig dafür gerade das Verhalten und die Einstellung der Führungskraft gegenüber den Mitarbeitern sind. Im „Führungs-Stil“ liegt ein hochwirksamer Ansatzpunkt ...
In der Leadership-Diskussion gewinnt der Aspekt der Selbst- und Führungskompetenz zunehmend an Relevanz. Neben dem fachlichen Know-how sind persönliche Stärken gefragt, die eine Führungskraft zu einer guten Führungskraft machen. Unternehmensberater und Coach Jürgen Klenner macht in diesem Zusammenhang auf ein aktuelles Thema aufmerksam: die Widerstandsfähigkeit von Führungskräften oder kurz gesagt die Resilienz.
Das Problem ist nicht neu: Ein guter Mitarbeiter steigt irgendwann zur Führungskraft auf. Doch im Gegensatz zu seiner fachlichen Tätigkeit hat sie bzw. er das Handwerk des Führens nicht gelernt. Um das eigene Team zu optimalen Ergebnissen zu führen, müssen neu ernannte Führungskräfte deshalb zuerst lernen, wie es geht.

Fünf praktische Führungstipps möchten wir Ihnen hierfür vorstellen.