Was ist eigentlich...?

Hier veröffentlichen wir Aktuelles und Wissenswertes aus den Themenbereichen Management und Technologie in Fachbeiträgen von unseren Referenten, Trainern und Gastautoren. Schauen Sie gern regelmäßig vorbei – es lohnt sich am Ball zu bleiben.

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Was ist eigentlich...?

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Wie schaffen wir Raum für qualitativ hochwertige Entscheidungen und Arbeitsergebnisse? Indem wir arbeitsbezogene Auseinandersetzungen konstruktiv bearbeiten. Lösen wir gemeinsam einen Konflikt, stärken wir die Arbeitsbeziehung zu unseren Kollegen, Mitarbeitern, Kunden und Vorgesetzten. Wir fördern gegenseitiges Vertrauen und empfinden eine hohe Zufriedenheit während unserer Arbeit, sind motiviert und produktiv.
Selbst- und Fremdbilder von Personalabteilungen unterscheiden sich zum Teil beträchtlich, wie Studien namhafter Auftraggeber (u. a. Deloitte, Accenture, Kienbaum, KPMG, McKinsey, PwC und weitere) immer wieder aufzeigen. In der Selbstwahrnehmung bemerken Personaler oft einen Bedeutungszuwachs der eigenen Arbeit. Externe HR-Fachleute und Experten anderer Abteilungen kommen in den Umfragen zu gegenteiligen Prognosen. Die widersprüchlichen Positionen lassen bereits erahnen, dass es auch für die inhaltliche und strategische Ausrichtung des Personalmanagements geteilte Meinungen gibt, ein Königsweg ist nicht in Sicht.
Die Rahmenbedingungen innerhalb der Unternehmen verändern sich. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit, z. B. bei Projekten, nimmt zu. Mehrfachverantwortlichkeiten und Mehrfachzuständigkeiten werden zur Regel statt zur Ausnahme. Mit diesem Wandel der innerbetrieblichen Zusammenarbeit werden die größere Sichtbarkeit und Bekanntheit sowie das Image des einzelnen Mitarbeiters für das eigene Fortkommen immer wichtiger.
Kurz und schmerzbefreiend lautet die Antwort: wenn Personalauswahl richtig gemacht wird, bleibt Magie außen vor - und zwar schwarze wie weiße gleichermaßen. Dennoch ist meine Erfahrung als psychologischer Personalberater in Unternehmen eine andere: Wenn ich beauftragt werde, einen Prozess der Personalauswahl zu konzipieren und zu begleiten, scheint bei Betroffenen wie auch Verantwortlichen fast immer einer von zwei Filmen abzulaufen.
Wer kennt nicht die Situation: Eine Abteilung bekommt einen neuen Vorgesetzten, ein Steuerberatungsbüro eine neue Mitarbeiterin und ein Kleinbetrieb wird an einen Nachfolger übergeben. Oder ein kompetenter Kollege, der immer beratend zur Seite stand und über firmenweite Kontakte verfügt, geht nach 35 Jahren in den Ruhestand. Die Situationen, in denen wertvolles Wissen gemanagt werden muss, sind zahlreich.
Personalmanagement ist ein sensibler Bereich: Unzählige Gesetze und Regeln, die sich immer wieder verändern und erneuern, müssen berücksichtigt werden. Die Entwicklung der im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geregelten beschäftigungsbezogenen Benachteiligungsverbote ist dabei nur ein Aspekt, auf dem aber in der nachfolgenden Kurzbetrachtung der Fokus liegen soll.