Was ist eigentlich...?

Hier veröffentlichen wir Aktuelles und Wissenswertes aus den Themenbereichen Management und Technologie in Fachbeiträgen von unseren Referenten, Trainern und Gastautoren. Schauen Sie gern regelmäßig vorbei – es lohnt sich am Ball zu bleiben.

Hier veröffentlichen wir Aktuelles und Wissenswertes aus den Themenbereichen Management und Technologie in Fachbeiträgen von unseren Referenten, Trainern und Gastautoren. Schauen Sie gern... mehr erfahren »
Fenster schließen
Was ist eigentlich...?

Hier veröffentlichen wir Aktuelles und Wissenswertes aus den Themenbereichen Management und Technologie in Fachbeiträgen von unseren Referenten, Trainern und Gastautoren. Schauen Sie gern regelmäßig vorbei – es lohnt sich am Ball zu bleiben.

Moderne sparsame Dieselmotoren in Kraftfahrzeugen sind heute überwiegend mit Dieselpartikelfilter ausgestattet. Die Abgasgesetzgebung für Straßenfahrzeuge schreibt vor, dass jedes abgasrelevante Bauteil regelmäßig auf Funktion zu überprüfen ist. Die geschieht im Rahmen der On-Board-Diagnosis (OBD).
Leichtbaustrategie – leicht gewählt?

Höhere Anforderungen in den Bereichen Komfort, Entertainment und Sicherheit haben das Gewicht von Personenfahrzeugen in der Vergangenheit deutlich steigen lassen. Mit passivem Leichtbau, also der nachgeschalteten Materialreduzierung, hat die Automobilindustrie schließlich in den vergangenen zehn Jahren versucht, das Fahrzeuggewicht in den Griff zu bekommen. Vor dem Hintergrund der EU-Verordnung zur Verminderung der CO2-Emissionen reicht eine Gewichtsstagnation für die Zukunft aber nicht mehr aus – vielmehr gilt es, die Gewichtsentwicklung umzukehren. Mit Hilfe des aktiven Leichtbaus, also der Verwendung leichterer Materialien und Bauweisen, könnte der CO2-Ausstoß bis 2020 auf durchschnittlich 95 g/km gesenkt werden.
Elektromobilität ist nicht nur ein Trend, sondern die Zukunft des Verkehrs. Hochdynamisches Fahrverhalten, Effizienz und der emissionsfreie Betrieb sind starke Vorteile gegenüber bestehenden Verbrennungstechnologien. Diese Vorteile und die sich ankündigende Ressourcenknappheit fossiler Brennstoffe sind die treibenden Gründe für eine elektromobile Zukunft. Die Elektromobilität beschränkt sich nicht nur auf den Individualverkehr wie PKW und Zweiräder, sondern umfasst auch den Bereich der Logistik und des Warentransports, des Personentransports sowie Fahrzeuge in der der Bau-, Land- und Forstwirtschaft.
Zum heutigen Zeitpunkt ist der Einsatz von langfaserverstärkten Verbundwerkstoffen wie GFK (Glasfaserverstärkte Kunststoffe) und CFK (Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe) ein fester Bestandteil bei Leichtbaustrukturen, die im Kleinserienmaßstab gefertigt werden. Darüber hinaus steigt der Anteil an CFK-Strukturen seit über 20 Jahren im Großflugzeugbau kontinuierlich an, da hier das eingesparte Strukturgewicht mit einem erheblichen wirtschaftlichen Vorteil einhergeht.
Fahrzeugnutzer beklagen nicht erst seit der aktuellen Debatte, dass die in den Verkaufsprospekten dargestellten Verbrauchsangaben eines Neufahrzeuges in der Realität selten oder nie erreicht werden. Besonders der heute in der EU verwendete Prüfzyklus sei praxisfremd und in vielen Bereichen nicht nachvollziehbar. Sein Vorteil liegt aber in der Einfachheit im Rahmen der Typzulassung. So wird in den USA eine Vielzahl unterschiedlicher Prüfzyklen gefordert: FTP75, SFTP für alle Fahrzeuge, SC03 nur für Fahrzeuge mit Klimaanlage und zusätzlich noch Highway-Tests für die Verbrauchsermittlung. All dies wird in Europa noch durch den NEDC-Zyklus ersetzt. Dieser Zyklus wird sowohl für die Emissionslimits, als auch für Flottenverbrauchsziele gleichermaßen verwendet.
Im Flugzeugbau sind sie bereits Alltag und für die Automobilindustrie eröffnen sie ganz neue Möglichkeiten. Auch extrem leichte Fahrräder oder Rollstühle, die man mit einer Hand bequem in der Luft halten kann, enthalten meist Faserverbundwerkstoffe.
Europa steht vor umwälzenden Veränderungen in der Abgasgesetzgebung für Automobile. Die neuen Standards WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) und RDE (Real-Driving-Emissions), die voraussichtlich im September 2017 eingeführt werden, sollen für realistischere Kraftstoffverbrauchswerte und reduzierte Abgaswerte sorgen. Zugleich stellen sie die Automobilindustrie vor große Herausforderungen. Dies war bereits vor dem VW-Abgasskandal klar. Durch die erhöhte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erhält die Thematik nun noch einmal neuen Schwung.